Das Referendum “Zivildienst Retten” ist offiziell zustande gekommen

Seit gestern ist klar: Das Referendum “Zivildienst Retten” «Referendum gegen die Änderung vom 26. September 2025 des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst» ist offiziell zustande gekommen. Die 57 280 gültigen Unterschriften zeigen den grossen Rückhalt, der den Zivildienst in der Gesellschaft geniesst.

 

Mit der Änderung des Zivildienstgesetzes (ZDG) vom 26. September 2025 wollen Bundesrat und Parlament die Zahl der Zivildienstleistenden um 40% senken. Sechs Abschreckungsmassnahmen sollen den Wechsel von der Armee in den Zivildienst massiv erschweren.

 

Die Zivildienstleistenden übernehmen wichtige Aufgaben im Sozial- und Gesundheitswesen oder Natur- und Umweltschutz. Dazu meint Magdalena Erni, Co-Präsidentin Junge Grüne Schweiz:  “Wo sonst Ressourcen fehlen, helfen Zivildienstleistende in Altersheimen, Schulen oder Asylzentren, unterstützen Bergbäuer:innen oder arbeiten für Naturschutzprojekte. Wer den Zivildienst angreift, schwächt die Pflege, den Naturschutz und die Bildung. In der heutigen Zeit ist das fatal.”

 

Gegen die problematischen Massnahmen hat eine breite Allianz aus politischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, betroffenen Verbänden und Einsatzbetrieben am 8. Oktober das Referendum ergriffen. Am 27.01. wurde das Zustandekommen des Referendums “Zivildienst Retten” offiziell von der Bundeskanzlei kommuniziert. 

 

Die Jungen Grünen freuen sich auf die Abstimmungskampagne und sind überzeugt: Die Bevölkerung lässt nicht zu, dass der Zivildienst weiter geschwächt wird.