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 Willkommen Bei den 

 Jungen Grünen Glarus 

Wir, die Jungen Grünen Glarus, möchten, dass im Glarnerland ein gutes Leben für alle möglich ist, wo alle dieselben Chancen und Mitbestimmungsmöglichkeiten haben. Grundlage für ein gutes Leben ist eine intakte Umwelt - nicht nur für uns heute, sondern auch für alle kommenden Generationen. Genauso wichtig ist die Gesellschaft - wir möchten ein Glarnerland, wo sich alle Zuhause fühlen dürfen.

 

Wir möchten Dir hier kurz zeigen, was Themenfelder sind, die für uns wichtig sind. Du kannst uns und unsere Positionen näher kennenlernen, wenn Du in den einzelnen Beschreibungen nachliest, was wir dazu zu sagen haben. Wenn Du interessiert bist an einer umfassenderen Beschreibung junggrüner Positionen, dann findest Du das im Parteiprogramm der Jungen Grünen Schweiz.

 

Zu jedem Thema haben wir auch gleich zugehörige Projekte notiert. Manche davon haben wir schon begonnen, für andere braucht es noch mehr human-power für die Umsetzung. Deshalb gilt hier ebenso: Schreib uns gerne, wenn Du mithelfen möchtest oder eigene Projektideen hast. Wir sind erreichbar über InstagramWhatsapp oder per Mail junge@gruene-gl.ch

1. Natur

Die Zerstörung der natürlichen Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen muss gestoppt werden. Denn nur eine gesunde Umwelt kann uns ernähren und uns bei der Anpassung an die Klimaerhitzung helfen. Nicht zuletzt dient die Natur - wie z.B. ein Spaziergang im Wald oder ein Sprung in den Klöntalersee - auch der Erholung und der Freude am Leben.

 

Zugehörige Projekte

  • Mehr Platz für naturbelassene Wiesen, Wälder und Flüsse und Seen
  • Erweiterter Schutz von bedrohten Tierarten
  • Reduktion von schädlichen Pestiziden und Ewigkeits-Chemikalien (PFAS)

2. Klima

Die Klimakrise ist die aktuell grösste Bedrohung für die Menschheit. Der nicht enden wollende Ausstoss von Treibhausgasen erhöht nicht nur die Temperatur, sondern auch die Wahrscheinlichkeit für Naturkatastrophen und Extremwetterlagen. Das Glarnerland muss hier seinen Beitrag leisten und die Energiewende so bald wie möglich vollziehen, um allen zukünftigen Generationen ein Klima zu hinterlassen, in dem ein gutes Leben möglich ist.

 

Zugehörige Projekte

  • Ausbau und Förderung  von erneuerbaren Energien und Einschränkung von fossilen Energieträgern, kurz: die Dekarbonisierung des Glarnerlandes

  • Massnahmen zur Veränderung lokaler Mikroklimata durch Begrünungsprojekte 

  • Hitzeschutzräume für besonders vulnerable Gruppen schaffen

3. Wirtschaft und Innovation

Unser Ideal für die Glarner Wirtschaft? Aus der Region: lokal produzieren und konsumieren. Für die Region: hohe Lebensqualität der Menschen und Nachhaltigkeit. Insbesondere ökologische Innovationen sind eine wirtschaftliche Chance, die zur Entstehung neuer Branchen, neuer Arbeitsplätze und neuer Geschäftsfelder führen.

 

Zugehörige Projekte

  • Förderung von Start-Ups und Unternehmen, welche einen sozialen, ökologischen oder demokratischen Nutzen aufweisen.

  • Aus- und Weiterbildungs- sowie Umschulungsprogramme im Energie-, Bau- und Installationsgewerbe zur Bewältigung der Energie- und Klimawende.

  • Konzepte für Kreislaufwirtschaft

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf z.B. durch grösseres und günstigeres Angebot an Kinderbetreuung.

4. Landwirtschaft und Ernährung

Ernährung soll lokal und nachhaltig gedacht werden. Wir fordern, dass landwirtschaftliche Methoden erprobt und politisch gefördert werden, die den Boden fruchtbarer machen und die Biodiversität steigern. Das nennt sich Permakultur. Glarner Produkte sollen politisch gefördert werden, um der Bevölkerung einen Bezug zur Lebensmittelproduktion zu ermöglichen. Um den Selbstversorgungsgrad zu steigern und die aktuelle Naturzerstörung zu bremsen, soll die Produktion pflanzlicher Lebensmittel gesteigert werden und Foodwaste darf entlang der ganzen Produktionskette nicht mehr rentabel sein.

 

Zugehörige Projekte

  • Motion “Förderung von Permakultur”

  • Informationstag “Permakultur im Kanton mit IGNA”

  • Informationstag “die ehrlichen Kosten unserer Lebensmittel”

  • Motion “Gute Lebensmittel die nicht verkauft werden können, müssen zum menschlichen Verzehr verschenkt werden”

5. Tourismus

Das Glarnerland ist bekannt als Naherholungsgebiet in der ganzen Schweiz. Dies soll auch genutzt und ein nachhaltiger Tourismus im Glarnerland gefördert werden. Wichtige Aspekte sind in den Augen der Jungen Grünen daher ein ausgebautes ÖV-Netz, womit alle Tourismusattraktionen im Glarnerland gut erreichbar sind sowie CO2-neutrale Angebote. Ebenfalls soll unser Tourismus “mit der Zeit gehen”, und sich den natürlichen Voraussetzungen anpassen. Skigebiete sollen beispielsweise vermehrt auch auf Sommerattraktionen ausweichen, weil der Schneesport aufgrund der geographischen Lage und des Klimawandels langfristig keine Chance hat, bestehen zu bleiben. 

 

Zugehörige Projekte

  • Junggrüne Wanderung

  • Erster Slow Sunday 2026

  • Grillabend am See

  • Motion “Kosten zur Beseitigung von Naturschäden durch Tourismusangebote, müssen von den Tourist*innen vollumfänglich getragen werden.”

6. Leben, Arbeiten und Wohnen

Der Kanton Glarus soll all seinen Bewohner*innen ein gutes Leben, faire Arbeitsbedingungen und bezahlbaren Wohnraum bieten. Das geht aber nur, wenn sich die Politik mit den verschiedenen Lebensrealitäten der Menschen  auseinandersetzt und sie dort abholt und unterstützt, wo sie gerade stehen.

 

Zugehörige Projekte

  • Sozialer Wohnungsbau und bei Bedarf Mietendeckelung

  • Erhöhung des  Mindestlohnes und Stärkung der Gewerkschaften

  • Reduktion der Arbeitszeiten und die Einführung eines ausreichend langen Elternschaftsurlaubs

  • Effektive und Realitätsbezogene  Familienpolitik

  • Stärkung des Vereinswesens und gesellschaftlichen Zusammenhaltes

  • Gewährleistung von genügend bezahlbaren Angeboten im Bereich Sport und Kultur

7. Mobilität und Raumplanung

Wir setzen uns für einen nachhaltigen Verkehr und eine Raumplanung für Menschen, statt für Autos ein. Dazu gehört auch ein ausgebautes ÖV-Netz im Halbstundentakt, wozu alle Glarner*innen Zugang haben. Wir sind für 30er-Zonen in Wohn- und Gewerbevierteln und für eine Raumplanung, welche zum Verweilen und Geniessen anregt, nicht einfach als Durchfahrt für den motorisierten Verkehr. Zu einem Kanton mit hoher Lebensqualität gehört auch eine Nachbarschaft, welche ein freundliches “Miteinander” pflegt und somit vor Einsamkeit schützt. 

 

Zugehörige Projekte

  • Motion “Kostenloser ÖV im Glarnerland während Randzeiten

  • Pilotprojekt autofreie Stadtviertel

  • Parking Day 

  • ÖV Ausbau 

  • Ausbau Nachtbusse

8. Steuern und Finanzen

Wir möchten, dass alle Glarner*innen in finanzieller und sozialer Sicherheit leben können. Dazu braucht es einfache und gerechte Steuern für Privatpersonen und Unternehmen: Wer mehr hat, zahlt mehr. Die Einnahmen sollen vom Kanton zum Wohle aller investiert werden - bspw. in öffentliche Infrastruktur - oder über Sozialsysteme jenen zu Gute kommen, die Unterstützung brauchen.

 

Zugehörige Projekte

  • Stärkung der Sozialsysteme: Prämienverbilligungen, Ergänzungsleistungen, Familienzulagen, Sozialhilfe, Stipendien etc.

  • Lenkungsabgaben für Umweltschutz

  • Progressive Besteuerung von Vermögen

9. Sozial- und Asylsysteme

Wir fordern, dass alle Menschen in unserer Glarner Gemeinschaft bedingungslos und unkompliziert ein existenzsicherndes Einkommen sowie Zugang zu Bildung, Kultur und sozialer Teilhabe erhalten. Dafür müssen die Sozialsysteme vereinfacht werden und auf Vertrauen aufbauen. Dazu gehören alle Glarner Bürger*innen und alle Asylbewerber*innen die im Kanton gemeldet sind.

 

Zugehörige Projekte

  • Motion “GLKB-Konto für bedingungslose Sozial- und Asylhilfe”

  • Recherche-Tag zur Frage “Wie sind die Sozial- und Asylsysteme im Glarnerland aufgebaut?”

10. Demokratie

Wir stehen für eine Politik, die allen zugänglich ist, unabhängig von ihrer Lebensrealität. Die Glarner Demokratie hat mit der Landsgemeinde und dem Stimmrechtsalter 16 eine solide Basis, aber Demokratie ist kein Selbstläufer, sondern muss stets gefördert und gemeinsam ausgelebt werden. Erst wenn alle gleichermassen teilhaben können, leben wir in einer Demokratie, die ihrem Namen wirklich gerecht wird. 

 

Zugehörige Projekte

  • Ausweitung der Politische (früh-)Bildung an Schulen

  • Einführung eines Ausländer*innen stimmrechts

  • Stärkung der unabhängigen Medienlandschaft

  • Massnahmen gegen die Überalterung der Politik (bspw. Amtszeitbeschränkung, Altersguillotine und Unterstützung von Jungpolitiker*innen)

  • Gezielte Förderung von politisch unterrepräsentierten Gruppen (Flinta-Personen, Personen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung)

  • Digitalisierung des Wahl- und Abstimmungsverfahrens

  • Zugang zu Wahl- und Abstimmungsunterlagen in einfacher Sprache

11. Inklusion

Im Glarnerland sollen sich alle willkommen fühlen dürfen. Die Jungen Grünen sind für eine inklusive Gesellschaft in jeglichen Aspekten. Wir wollen die Rechte und Inklusion von Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen fördern. Wir sind strikt gegen Diskriminierung jeglicher Art, egal ob Rassismus, Ableismus oder Queerfeindlichkeit. Diese Werte vertreten wir nicht nur im alltäglichen Zusammenleben, sondern wir wollen auch, dass unsere Politik für alle zugänglich und verständlich ist. 

 

Zugehörige Projekte

  • Vorstoss “KRK muss im Kanton endlich umgesetzt werden”

  • Ausländer*innen Stimmrecht 

  • Inklusivität von öffentlichen Plätzen/Anlässen fördern 

  • Politik zugänglicher machen 

  • Aufklärung (an Schulen) Landsgemeinde zugänglicher und inklusiver machen 

12. Queer

Das Glarnerland ist bunt! Wir möchten für die Queere Community im Glarnerland Räume schaffen, in denen man sich treffen kann und so den Austausch und die  Gemeinschaft für queere Menschen stärken. Pride soll kein unnahbarer Begriff sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Die Bevölkerung wird proaktiv über die aktuelle Forschung rund um die queeren Themen aufgeklärt, um die Diskriminierungsbelastung dieser Personen zu verringern.

 

Zugehörige Projekte

  • Events im Pride-Month in Glarus

  • Queere Treffpunkte

  • Vorstoss “Proaktive Aufklärung über Queerness zur Verringerung von Diskriminierung”

13. Gleichstellung

Allen Menschen stehen dieselben Rechte und Chancen zu, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität und ihrer sexuellen Orientierung. Weil wir noch nicht da angekommen sind, braucht es eine laute Stimme für einen intersektionalen Queerfeminismus.

 

Zugehörige Projekte

  • Schutz von Opfern bei häuslicher Gewalt

  • Mehr Schutz vor verbaler und psychischer Gewalt  im öffentlichen und digitalen Raum

  • Förderung von FLINTA* in der Politik

  • Kostenlose Menstruationsprodukte an Schulen und öffentlichen Orten

  •  Recht auf Teilzeitarbeit bei Elternschaft mit einem Recht auf Wiederaufstockung

  • bezahlbare, bedarfsgerechte und qualitativ gute Kindertagesstätten

  • verbindliche und transparente Lohngleichheitsanalysen und -kontrollen für alle glarner Betriebe

14. Bildung

Wir fordern, dass unser Bildungssystem die Chancengleichheit fördert. Ein Umdenken der Schulbildung soll auf  wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, damit die Lernenden vom Chindsgi bis zur Oberstufe bestmöglich aufgehoben sind. Dazu gehören insbesondere die Anpassung der Schulzeiten, vielseitigere Lernmethoden und die Bildungsinhalte. Der Bildungsstandort Glarnerland soll nicht länger darauf ausgelegt sein, möglichst überprüfbar zu sein, sondern alle Menschen zu bilden, die dies wollen.

 

Zugehörige Projekte

  • Motion “Schule erst ab 09:00 Uhr, weil die Forschung zeigt, dass es besser für alle ist”

  • Motion “Pro Gemeinde eine freie Schule am Vorbild der freien Alemannenschule in Baden-Württemberg mit enger wissenschaftlicher Begleitung zur Überprüfung des Lernerfolgs”

15. Gesundheit

Wir fordern einen unkomplizierten und freien Zugang zu gesundheitlichen Einrichtungen für alle Menschen, die im Glarnerland wohnhaft sind. 

Präventionsmassnahmen und Gesundheitskontrollen sollen eine zentralere Rolle spielen, weil die Bevölkerung so gesünder lebt und längerfristig Ressourcen und Kosten gespart werden. Gleichzeitig braucht es für ein starkes Gesundheitssystem zwingend gute Arbeitsbedingungen in Pflege- und Gesundheitsberufen und eine Förderung von psychologischen und psychiatrischen Angeboten.

 

Zugehörige Projekte

  • Motion “kostenlose regelmässige Gesundheitschecks für alle Glarner*innen anhand der offiziellen Empfehlungen” (Bsp. Zahnkontrollen, Krebskontrollen, usw.)

  • Motion “Kostenlose Hygieneartikel für die Menstruation in unseren Apotheken”

16. Sicherheit

Das Glarnerland soll für alle Personengruppen ein sicherer und offener Ort sein. Dazu gehört nicht nur die effektive Verfolgung und Aufklärung von Straftaten, sondern vor allem auch präventive Massnahmen, die direkt auf die Ursachen von Kriminalität abzielen. Zu diesen Ursachen gehören neben finanziellen Nöten auch toxische Männlichkeitsbilder etc. 

Aber ein sicheres Glarnerland bedeutet nicht nur eine Reduktion der Kriminalität, sondern auch ein funktionierender (Natur-)Katastrophenschutz. 

 

Zugehörige Projekte

  • Erweiterte Sensibilisierung der Polizei, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit marginalisierten Gruppen und in Sachen Deeskalation

  • Effektiver Schutz und Betreuung für Opfer von häuslicher Gewalt (ausreichendes Angebot an Schutzunterkünften für Betroffene, niederschwellige Anlaufstellen)

  • Armutsbekämpfung

  • Aufbrechen von toxischen Männlichkeitsbildern und ausreichendes Angebot an psychologischer Betreuung für riskante Personengruppen

  • Ausbau des Katastrophenschutzes inklusive der Installation von ausreichend Frühwarnsystemen