Grosser Stadtrat empfiehlt Initiative «begrünte und autobefreite Quartiere» der Jungen Grünen zur Annahme

An der Sitzung vom 12. Juni 2025 hat der Grosse Stadtrat der Stadt Luzern über die Initiative «begrünte und autobefreite Quartiere» der Jungen Grünen beraten. Dabei empfiehlt das Parlament die Initiative zur Annahme, der schäbige Gegenvorschlag stiess im Parlament auf sehr wenig Anklang und wurde einstimmig abgelehnt. Die Jungen Grünen hatten die Grossstadträt*innen vor dem Ratshaus mit einer Auswahl zwischen Asphaltbrocken und Pflanzen begrüsst. Viele haben sich für eine Pflanze und gegen Asphalt entschieden, wie auch in der Abstimmungsempfehlung zur Initiative.


Die Initiative «begrünte und autobefreite Quartiere für Luzern» fordert, dass die zentralen Quartiere Bruch, Hirschmatt, Neustadt und Kleinmatt autobefreit, teilentsiegelt und umgestaltet werden. An der heutigen Sitzung sieht das Stadtparlament klar die Vorteile der Initiative und empfiehlt sie der Stimmbevölkerung zur Annahme. Zusätzlich fordert das Stadtparlament, dass die Synergien durch die Verlegung der thermischen Netze im Rahmen der Klima- und Energiestrategie genutzt werden sollen. Entsprechend wird die Umsetzung günstiger als die vom Stadtrat zu hoch berechneten Kosten ohne Synergienutzung.

 

Gegenvorschlag fällt durch

Dass der Stadtrat statt 34 Begrünte und autobefreite Strassen in vier Quartieren einen Gegenvorschlag mit 2 ½ Strassen in das Stadtparlament bringt, sehen die Jungen Grünen als schäbig an. Das Parlament teilt die Einschätzung, dass der Gegenvorschlag untauglich ist und lehnt den Gegenvorschlag einstimmig ab.

 

Asphalt oder Begrünung

Mit einer Auswahl zwischen Asphaltbrocken und Pflanzen wurden die Grossstadträt*innen von den Jungen Grünen begrüsst. Die Parlamentarier*innen mussten auswählen, entweder Asphalt oder Pflanzen, beides gleichzeitig geht nicht. Auch wenn sich dies gewisse bürgerliche Parlamentarier*innen gewünscht hätten. So wie sich die grosse Mehrheit für die Pflanze und gegen den Asphalt entschieden hat, hat das Parlament auch zur Initiative geurteilt. Die Jungen Grünen danken dem Stadtparlament für die Empfehlung und bereiten nun den Abstimmungskampf vor, um auch die Stimmbevölkerung von der Initiative zu überzeugen.