Medienmitteilung

Mit Schutzanzügen und Pestizidfässern Politik machen

Erneut tauchen Fässer in Luzern auf. Diesmal in blau und nicht mehr als Symbolbild für den CO2-Verbrauch, sondern im Kontext der Pestizid- und Trinkwasser-Initiative. Heute Vormittag haben Mitglieder der Jungen Grünen Kanton Luzern mit Schutzanzügen und Fässern den übermässigen Pestizidverbrauch veranschaulicht und so für ein Ja bei den beiden kommenden Landwirtschaftsinitiativen geworben.

 

Seit 1940 geht immer mehr der Biodiversität und Artenvielfalt auf unserem Planeten verloren. Dies hat viele Gründe, einer davon ist der übermässige Einsatz von synthetischen Pestiziden. Laut den Angaben von Pro Natura werden jedes Jahr in der Schweiz 2000 Tonnen an Pestiziden auf den Feldern verteilt. Dies bedeutet, dass an jedem Tag mehr als 5 Tonnen gespritzt werden. Michelle Meyer, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Kanton Luzern meint «Die Fässer, die wir heute aufgestellt haben, entsprechen knapp einer Tonne. Das stellt nicht einmal einen Fünftel der täglich verwendeten Pestizide dar.» Da es in der Landwirtschaft einen Wandel braucht, haben die Jungen Grünen Kanton Luzern an der Mitgliederversammlung für beide Initiativen die Ja-Parole gefasst.

 

Neben diesen beiden Initiativen kommt am 13. Juni noch eine weiter Vorlage mit Auswirkungen auf die Umwelt an die Urne. Die Jungen Grünen haben auch zum revidierten CO2-Gesetz einstimmig die Ja-Parole gefasst. Pascal Lustenberger, Vorstandsmitglied der Jungen Grünen Kanton Luzern argumentiert «Das CO2-Gesetz ermöglicht notwendige Grundlagen zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Zudem beinhaltet das Gesetz ein Verursacherprinzip. Diejenigen, welche die Emissionen verursachen, bezahlen auch dafür.» Dies sei der erste Schritt, den man für weitere Massnahmen benötige, um endlich wirksame Klimapolitik zu machen.

Kontaktangabe:

Michelle Meyer

Co-Präsidentin Junge Grüne Kanton Luzern

078 732 06 98

Michelle.meyer@jun gegrueneluzern.ch