10’000 FCL-Fans feiern ohne Masken und in Anwesenheit der Polizei fröhlich den Cupsieg. Bilder, die wohl nicht verhindert werden konnten. Dass jedoch der FCL mit der ganzen Mannschaft auf dem Balkon oberhalb des Impfzentrums die Masse noch anheizt ist an Ignoranz nicht zu übertreiben. Während im Verlauf der letzten Monate die Ufschötti mehrfach von der Polizei geräumt wurde, unterstützt die Luzerner Polizei das Vorgehen des FCL und lotste den Mannschaftsbus direkt vors Impfzentrum auf der Allmend. Die Jungen Grünen Luzern verurteilen diese Geschehnisse aufs Schärfste und fordern eine lückenlose Aufklärung der Versäumnisse der Luzerner Polizei und Konsequenzen für den FCL.

Medienmitteilung

Skandalöses Vorgehen des FCL und der Luzerner Polizei

10’000 FCL-Fans feiern ohne Masken und in Anwesenheit der Polizei fröhlich den Cupsieg. Bilder, die wohl nicht verhindert werden konnten. Dass jedoch der FCL mit der ganzen Mannschaft auf dem Balkon oberhalb des Impfzentrums die Masse noch anheizt ist an Ignoranz nicht zu übertreiben. Während im Verlauf der letzten Monate die Ufschötti mehrfach von der Polizei geräumt wurde, unterstützt die Luzerner Polizei das Vorgehen des FCL und lotste den Mannschaftsbus direkt vors Impfzentrum auf der Allmend. Die Jungen Grünen Luzern verurteilen diese Geschehnisse aufs Schärfste und fordern eine lückenlose Aufklärung der Versäumnisse der Luzerner Polizei und Konsequenzen für den FCL.

 

Gestern gewann der FCL zum ersten Mal seit 1992 den Cupsieg. Die Jungen Grünen Kanton Luzern gratulieren dem Verein zu dieser ausserordentlichen Leistung und freuen uns mit. Nichtsdestotrotz kann die Partei nicht nachvollziehen, wie es trotz der Vorhersehbarkeit zu einer solchen Cupfeier ohne Einhalten jeglicher Schutzkonzepte kommen konnte. Bereits während der FCL noch gegen den FC St. Gallen spielte, versammelten sich rund 800 Fans im Vögeligärtli. Als die Menschenmenge weiterzog, blieb eine Spur der Verwüstung zurück – die ZHB musste als Pissoir herhalten. Sogar geschlossene Restaurantterrassen wurden zum Feiern benutzt. Die Jungen Grünen fordern, dass die Stadt dem FCL den entstandenen Aufwand für Reinigung und Schäden in Rechnung stellt.

 

Anschliessend verlagerte sich die Cupfeier vor das Impfzentrum auf der Allmend. Vom Balkon des Impfzentrums winkten und riefen die FCL-Spieler den inzwischen etwa 10'000, meist maskenlos feiernden Fans zu und ermutigten diese weiterzumachen. Michelle Meyer, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Kanton Luzern meint, «Alle anderen Vereine, Unternehmen und Restaurants halten sich seit Monaten an die bestehenden COVID-19-Regeln, das ist für niemanden lustig und bringt viel Aufwand mit sich. Der FCL jedoch ist ein Verein mit grossem Zielpublikum und fungiert als Vorbild für Jung und Alt. Der FCL hätte auf keinen Fall auf die Allmend kommen dürfen.»

 

 Die Luzerner Polizei hat die Cupfeier nicht nur toleriert, sondern das Vorgehen des FCL auch noch Personell unterstützt. Auch wenn der Cupsieg ein Grund zum Jubeln ist, ist es doch erschreckend, dass die Verantwortlichen keine Mittel ergriffen, dem vorzubeugen. Die Jungen Grünen fordern deshalb eine lückenlose Aufklärung der Versäumnisse der Luzerner Polizei und Konsequenzen für FCL in Bezug auf die Geschehnisse von Montagabend. 

Kontaktangabe: 

Michelle Meyer 

Co-Präsidentin Junge Grüne Kanton Luzern
078 732 06 98 

 michelle.meyer@jun gegrueneluzern.ch