Junge Grüne stehen klar hinter einem JA zum Baumschutz in der Stadt St.Gallen.

Medienmitteilung

Jeder Baum ist sch├╝tzenswert: JA zum Baumschutz in St.Gallen!

Am 12. März 2023 stimmt die Bevölkerung der Stadt St.Gallen über die Erweiterung des Baumschutzes ab. Die Jungen Grünen St.Gallen setzten sich klar zusammen mit den GRÜNEN, der SP/JUSO, der GLP/jglp, der PFG und verschiedenen Umweltverbänden für ein JA ein. Scheinargumente der Gegner*innen dürfen bei dieser Abstimmung keine Chance haben.

Bäume müssen geschützt werden, dies haben die bürgerlichen Parteien leider noch nicht begriffen. Gerade angesichts der Herausforderungen des Klimawandels sind Bäume unerlässlich. Sie kühlen die Luft durch Wasserverdunstung und spenden Schatten. Mehr Bäume sorgen für eine bessere Abkühlung, was angesichts der steigenden Hitzetage besonders wichtig ist. Dass Bäume ein grosses Potenzial als natürliche Klimaanlage haben, ist in verschiedensten wissenschaftlichen Studien bewiesen. Ebenfalls binden sie Feinstaub und sind dadurch Grundlage für eine gute Luftqualität in der Stadt. Zusätzlich bieten sie Lebensraum für viele Lebewesen und sind daher wichtiger Bestandteil für eine hohe Biodiversität.

Das aktuelle Baumschutzgebiet gleicht einem Flickenteppich. Mit der vorliegenden Änderung soll der Baumschutz nun auf das gesamte Siedlungsgebiet der Stadt St.Gallen erweitert werden, so dass es eine einheitliche Regelung gibt. Die bisherige Gesetzgebung hat sich bewährt. Die haltlose Behauptung des Nein-Komitees, dass Grundstückseigentümer*innen prophylaktisch Bäume fällen, bevor diese den kritischen Umfang von 80 Zentimeter erreichten, kann im bisherigen Baumschutzgebiet nicht festgestellt werden! Die Stimmberechtigten haben im September 2020 mit fast 80 Prozent den städtischen «Klimaartikel» deutlich angenommen. Die Erweiterung des Baumschutzes ist eine direkte Konsequenz dieser Klimapolitik.

Andere Städte wie Bern, Basel und sogar Zürich haben einen deutlich strengeren Baumschutz als St.Gallen. Trotz strikterer Regelungen liegt die urbane Entwicklung in diesen Städten nicht still. Auch in der Stadt St.Gallen wird der erweiterte Baumschutz das Bauen nicht behindern, wie dies die Gegnerseite gerne behauptet. Der St.Galler Baumschutz ist nicht absolut, denn die Bewilligung zum Fällen wird häufig und da, wo es sinnvoll ist, erteilt.

«Transpi-Aktion» für den Baumschutz

Die Jungen Grünen standen am gestrigen Samstagmorgen mit Transparenten am Marktplatz vor der Ryser-Optik und haben auf die kommende Abstimmung aufmerksam gemacht. Ein wirkungsvoller Baumschutz ist zum Wohle einer grossen Mehrheit der Bevölkerung. Die Pro-Argumente der Vorlage sprechen für sich. Für die Jungen Grünen ist klar, dass die Scheinargumente der Bürgerlichen keinen Platz haben dürfen. Dieses Gesetz ist essenziell und darf an der Urne am 12. März nicht abgelehnt werden. Die Konsequenz wäre, dass weitere Projekte im Rahmen des «Klimaartikels» abgeschwächt oder sogar verworfen werden könnten. Deshalb braucht es die Mehrheit der Stadtbevölkerung, die abstimmt und dem Stadtrat so zeigt, dass St.Gallen einen einheitlichen Baumschutz braucht.

Rückfragen an:

Ladina Bischof
Co-Präsidentin Junge Grüne St.Gallen
ladinabischof@bluewin.ch
076 559 74 60