Wow! Die Jungen Grünen haben eine eigene Zeitung. Eine Zeitung in Zeiten von TikToks und Reels – oder einfach Online-Medien – ist dieses bedruckte Papier nicht furchtbar ineffizient? Wir haben uns für eine Zeitung entschieden, weil es schön ist, geschriebene Ge danken, Wissen und Texte zu teilen. Weil es schön und wertvoll ist, dass wir mit einer Zeitung sehr viele Leute in einer Weise und Vollständigkeit erreichen, die nicht in das ausgeklügelste Kurzvideo der Welt passt. Als kleines Beispiel: Nehmen wir mal an, wir müssten unsere potenziellen Unterstützer*innen in einem einminütigen Video von der junggrünen Umweltverantwortungsinitiative überzeugen – eher schwierig. Oder noch eins: Nehmen wir an, wir müssten in einem einminütigen Video lernen, wie wir unsere potenziellen Unterstützer*innen durch ein einminütiges Video von der neuen, junggrünen Umweltverantwortungsinitiative überzeugen – nahezu unmöglich.
Jetzt haben wir glücklicherweise eine ganz neue Möglichkeit, uns zusammen zu unterhalten, uns Gehirnnahrung zu füttern und uns gegenseitig zu bilden. Eine Zeitung von Mitgliedern für Mitglieder – mit interessanten Artikeln, Interviews mit spannenden Personen oder Buchempfehlungen zur Entspannung und vielen praktischen Infos im Abspann. Die Zeitung ist zweisprachig aufgebaut. Von der einen Seite aus liest sie sich auf Französisch, von der anderen auf Deutsch. So bietet sie auch eine wunderbare Gelegenheit, die Vielsprachigkeit der Schweiz zu erleben und sich in einer der anderen Landessprachen zu verbessern. Die Arbeit der Redaktion und aller beteiligten Autor*innen ist ehrenamtlich und unbezahlt. Trotzdem entstehen für Druck und Auslieferung Kosten, die von den Jungen Grünen Schweiz getragen werden. Einen kleinen Beitrag an die Produktion würde uns sehr freuen (mehr Infos auf Seite 15). Also lest und macht euch diese Zeitung direkt zur Lektüre für Bett, Frühstückstisch, Klo oder im Zug zum nächsten junggrünen Anlass!
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